Googles organische Suche ist und bleibt ein wichtiger Besucherkanal für Online Shops.
Laut dem SEO-Tool-Anbieter SEMRush liefern Suchmaschinen, allen voran Google, 37,5% des E-Commerce-Traffics. Wenn Sie also einen wirklich großen und erfolgreichen Onlineshop aufbauen möchten, dann führt kein Weg an E-Commerce SEO vorbei.

Suchmaschinenoptimierung für Onlineshops dient dazu, einen Onlineshop und dessen Inhalte technisch und inhaltlich so zu gestalten, dass diese ein besseres Ranking in den Ergebnislisten von Suchmaschinen wie Google erreichen.

CONTENT FÜR ONLINE SHOPS

Der Inhalt (Content) des Onlineshops ist ein entscheidender Faktor für die Suchmaschinenoptimierung. Wenn Sie die Optimierung Ihrer Inhalte nicht in die  Suchmaschinenoptimierung einbeziehen, werden Sie langfristig keine Erfolge im Ranking der organischen Suche erzielen. Zwar kann es in einigen Nischen möglich sein, auch ohne hervorragenden Content erfolgreich zu sein. Sobald jedoch Wettbewerber hinzu kommen, die mit Ihnen um die besten Plätze im Google-Ranking kämpfen und hochwertige Inhalte bieten, wird sich das Ranking Ihres Onlineshops verschlechtern.

Google bewertet, wie hilfreich und nutzerfreundlich die inhalte eines Onlineshops sind. Dabei legt Google besonderen Wert auf Faktoren, die sich mit E-A-T zusammenfassen lassen:

E = Expertise
A = Autorität
T = Trust (Vertrauen)

Um diese Punkte zu bewerten, zieht Google immer häufiger Nutzersignale wie Absprungrate oder Verweildauer in einem Onlineshop heran. So versucht die Suchmaschine zu verstehen, ob der Nutzer das gefunden hat, was er gesucht oder erwartet hat und wie gut dem Nutzer die Inhalte und Angebote des Shops gefallen haben.

Auszug aus den Google Quality Rater Guidelines

Wie hat sich die Relevanz von Content bei Onlineshops entwickelt?

Während Markenseiten und Blogs oder andere Informationsportale schon immer großen Wert auf guten Content gelegt haben, war das bei transaktionsorientierten Websites, primar bei den Onlineshops, früher nicht so.

Bei vielen Shopbetreibern bestand die Angst, dass ausführlicher Content dazu führt, dass sich potentielle Kunden von der Transaktion ablenken lassen. Die Sorge war, dass potentielle Kunden anstatt ein Produkt zu kaufen, sich in den Texten verlieren. Deshalb wurden „SEO-Texte“ oftmals vor den Nutzern versteckt, zum Beispiel mit sehr kleiner Schrift oder grauer Schrift auf weißem Hintergrund. So war der notwendige Text für die Suchmaschine vorhanden, aber die Nutzer konnten ihn kaum sehen.

Wirklich hilfreich waren diese reinen SEO Texte ohnehin nicht, denn es ging nur darum, relevante Keywords so häufig wie möglich in einem Text zu benutzen. Die sogenannte Keyword-Density (also Keyword-Dichte) war eine der wichtigsten Kennzahlen für die Qualität von SEO-Content.

Darüber hinaus gab es vielfach separate Seiten für Synonyme oder sogar für Falschschreibweisen. Inhaltlich gab es jedoch kaum Unterschiede zwischen den Texten.

Panda und weitere Google Updates

All das änderte sich grundlegend im Februar 2011 mit Googles Panda-Update. Google hatte das Problem erkannt und wollte mit diesem Update die Qualität der Inhalte verbessern, damit auch Nutzer von der höheren Qualität der Texte profitieren können. Onlineshops mit schlechtem Content waren die klarer Verlierer des Panda-Updates. Bis 2016 gab es immer wieder neue Versionen dieses Updates, um zu erreichen, dass der Content weiter verbessert wurde.

Seit 2016 sind die Kriterien des Panda-Updates nun in den sogenannten Core-Algorithmus von Google übergegangen. Das heißt, sie werden immer weiter verfeinert und sehr regelmäßig ausgerollt. Der Vorteil ist, dass man nicht auf das nächste Update warten muss, um Ranking-Verbesserungen durch Optimierungen zu erhalten.

Über das Google Panda-Update

Beim Panda-Update handelt es sich um einen Filter, der regelmäßig auf den gesamten Google-Index angewandt wird und qualitativ schlechte Webseiten in ihrer Sichtbarkeit deutlich herabsetzt, also deren Platzierungen in den Suchergebnisseiten deutlich nach hinten verschiebt.

Die Algorithmus-Änderung wurde erstmals am 23.02.2011 auf dem US-amerikanischen Markt eingeführt und am 11.04.2011 dann weltweit für alle Suchanfragen in englischer Sprache ausgespielt.

Am 12.08.2011 wurde die Änderung am Ranking-Algorithmus weltweit für alle verfügbaren Sprachen, ausgenommen Chinesisch, Japanisch und Koreanisch, übernommen. In diesem Zusammenhang spricht man von der weltweiten Veröffentlichung des Google Panda-Updates.

Namensgeber der Algorithmus-Änderung ist übrigens nicht wie häufig vermutet der Panda-Bär sondern der Google-Ingenieur Navneet Panda, dessen Beitragmaßgeblich für die Fertigstellung dieses Filters verantwortlich war.

Neue Qualitätsrichtlinien

Mit den Updates des Google Such-Algorithmus haben sich die Anforderungen an die Inhalte einer Website also grundlegend geändert. Um die heutigen Qualitätsrichtlinien von Google zu berücksichtigen, müssen Sie grundsätzlich die folgenden Punkte beachten:

  1. Recherchieren Sie die Themen für Ihre Texte gründlich – nur so können Sie alle Fragen der Nutzer beantworten und ihre Bedürfnisse vollständig decken.
  2. Schreiben einzigartige Texte und klaue die Inhalte nicht von anderen Webseiten zusammen.
  3. Machen Sie sich keine Gedanken über die Länge Ihrer Texte: Schreiben Sie einfach so viel, wie für das Thema sinnvoll ist.
  4. Schreiben Sie Ihre Texte für die Nutzer. Verwenden also die Keywords so, wie sie im normalen Sprachgebrauch auch verwendet werden würden.
  5. Nutzen Sie auch Synonyme, verwandte Begriffe und Keyword-Kombinationen. Das trägt zur Lesbarkeit der Texte bei
  6. Werten Sie Ihre Texte optisch auf: Nutzen Sie Überschriften, Aufzählungen, Tabellen, Bilder, Videos und Hervorhebungen, um die Inhalte übersichtlich darzustellen und sie den Nutzern begreiflich zu machen.
  7. Bauen Sie die Texte so in die Seite ein, dass sie für die Nutzer gut lesbar und einfach auffindbar sind. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Google Ihre Webseite nicht auf den vorderen Positionen der Suchergebnisse rankt. Zwar dürfen Sie Ihre Texte heute zu einem gewissen Anteil „einklappen“ oder in Tabs, Slidern oder Accordions unterbringen, zuviel davon kann aber für gute Rankings  hinderlich sein.

Unterschiedliche Anforderung an “Shop-Content”

Nicht alle Arten von Content spielen für SEO für Onlineshops eine gleich wichtige Rolle.

Klassischer “Shop-Content”, oft auch transaktionaler Content genannt, wird üblicherweise über Kategorieseiten, Produktseiten oder auch Markenseiten abgebildet.

Informationaler Content wird hingegen häufig durch ein Onlinemagazin, einen Ratgeber- oder Blogartikel abgedeckt.

Branding Content findet sich wiederum auf Service-Seiten wie FAQs und auf der Startseite wieder.

Social Content findet man klassischerweise in einem Magazin- oder Ratgeber oder auf separaten Landingpages. Social Content kann auch außerhalb einer Webseite eingebunden werden, also zum Beispiel auf Facebook, YouTube und anderen Kanälen.

Während transaktionaler und informationaler Content aus SEO-Sicht eine einen unmittelbaren Einfluß auf die Umsätze über die Google Suche haben, haben Branding Content und Social Content nur eine indirekte Auswirkung auf die organischen Rankings.

Transaktionaler Content für Onlineshops

Transaktionaler Content steht bei der Suchmaschinenoptimierung für Onlineshops naturgemäß im Vordergrund.

Bei transaktionalem Content soll direkter Umsatz generieren werden. D.h Nutzer sollen auf Ihrer Website ein Produkt kaufen, sich zu einem Seminar anmelden, ein Formular ausfüllen, ein Abo abschließen oder Ähnliches.

Die Aufgabe von transaktionalem Content ist es also, den Nutzer so beraten, dass er:

  1. sich für das richtige Produkt entscheiden kann,
  2. davon überzeugt ist, dass Sie der beste Anbieter für ihn sind.

Transaktionale Inhalte findet man demzufolge vor allem auf Produktseiten, Kategorieseiten, Markenseiten, Anmeldeseiten, Registrierungsseiten, usw.

Transaktionaler Content ist für SEO für Onlineshops der wichtigste Content-Typ. Das liegt vor allem daran, dass es für Begriffe mit transaktionalem Charakter häufig ein hohes, stetiges Suchvolumen gibt und diese Begriffe eine hohe kommerzielle Relevanz haben. Mit diesem Inhalten können Sie also dauerhaft organischen Traffic und somit Umsatz generieren.

SEO für Artikelbeschreibungen

Sie werden mehr Umsatz machen, wenn gutes SEO dafür sorgt, dass die Nutzer Ihren Shop  in Google-Suche an oberster Stelle finden.

Google und Co. sind dabei klug genug, um zu erkennen, ob Ihre Artikelbeschreibungen dem Kunden tatsächlich einen hohen Informationsgehalt und Kaufanreiz bieten.

Artikelbeschreibungen sind die Basis für gute Shop SEO

Kunden haben häufig zunächst eine eher vage Vorstellung davon, welches Produkt ihre Probleme löst, Ihren Bedarf deckt oder Ihnen einfach Spaß macht. Die Artikelbeschreibung ist deshalb der entscheidende Schritt zur Kaufentscheidung. Gelungene Artikelbeschreibungen informieren und bauen gleichzeitig Vertrauen auf.

Aktuelle Studien zeigen, dass Online-Käufer großen Wert auf umfassende Produktbeschreibungen legen. Finden sie im Onlineshop keine ausreichenden Informationen vor, brechen fast zwei Drittel der potenziellen Käufer den Besuch ab, ohne den Kauf überhaupt zu erwägen.

Zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie Expertenkenntnisse in Ihrer Produktpalette haben und sie deshalb bei allen Fragen optimal unterstützen können.

Die Sprache der Artikelbeschreibungen

Natürlich sollen alle Texte in Ihrem Onlineshop auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sein.  Ein Onlineshop der Computer und anderes technisches Zubehör, wird einen anderen Tonfall nutzen, als ein Shop der Surfbretter verkauft.

Generell sollten alle Aussagen in Artikelbeschreibungen klar und unmissverständlich sein. Verwenden Sie Fachausdrücke sparsam und erklären Sie diese deutlich, wenn sie zum Verständnis der Produkte notwendig sind.

Wie ist eine gute Artikelbeschreibung aufgebaut?

Eine aussagekräftige Überschrift geht jeder Artikelbeschreibung voraus. Diese wird mit dem H1-Tag versehen, welches auf jeder Seite nur einmal vorkommen sollte. Es empfiehlt sich, die Beschreibung durch weitere Zwischenüberschriften zu gliedern. Für die Subheadlines werden dann H2- und gegebenenfalls H3- oder H4-Tags benutzt.

Der Einleitungstext – auch Teaser genannt – setzt erste Reizpunkte und animiert durch die Nennung der wichtigsten Produktinfos zum Weiterlesen.

Amazon stellt mehrere Auflistungen an den Anfang der Produktseiten. Dabei handelt es sich um mehrere Kurztexte, die diverse Produktdetails enthalten, die einen Überblick über Nutzen und Beschaffenheit eines Artikels ermöglichen. Oft in Stichpunkten gehalten, werden zum Beispiel Materialien, Inhaltsstoffe, Verwendungszwecke oder Zertifikate eines Produkts genannt. Amazon setzt auch Bewertungen, Kundenrezensionen und Links auf Kundenantworten an die Spitze der Produktseite.

Grundsätzlich sollten die wichtigsten Rahmeninformationen zu jedem Artikel lesbar sein, ohne auf der Seite scrollen zu müssen.

Den Hauptteil der Artikelbeschreibung macht der auf die Kurzbeschreibung, Preise und sonstige Teaser folgende eigentliche Beschreibungstext des Produkts aus. Die Länge des Beschreibungstextes sollte dem jeweiligen Produkt angemessen sein. Halten Sie die Absätze sinnvoll knapp und vermeiden Sie lange Sätze. Heben Sie wichtige Informationen durch Fettung der Worte hervor und setzen Zwischenüberschriften ein, um verschiedene Informationen sinnvoll voneinander abzugrenzen.

Die Gesamtlänge der Produktbeschreibung wird stark durch die Komplexität, Verwendungsmöglichkeiten und Besonderheiten des Artikels beeinflusst. Doch auch Faktoren wie der Preis spielen eine Rolle. Je teurer die angebotenen Produkte, desto länger dürfen die Beschreibungstexte tendenziell ausfallen. Denn wer viel Geld für ein exklusives Produkt oder ein Statussymbol bezahlt, will sich auch umfassend beraten fühlen. Denken Sie daran: Informieren ist wichtiger als werben.

Sie können die Eigenschaften des Artikels sowohl in Textform als auch in Form einer Auflistung in die Artikelseite einbauen. So liefern Sie nicht nur praktische Zusammenfassungen der Inhalte, sondern sprechen auch verschiedene visuelle Lesetypen an. Wer sich schon einigermaßen mit dem betreffenden Produkt auskennt, braucht ohnehin meist nur einige Rahmeninfos wie Preis und Lieferzeit für die Kaufentscheidung.

Entscheidend ist, dass die Produktbeschreibung möglichst keine Fragen seitens des Kunden offen läßt. Die Artikelbeschreibung ist aufgrund Ihrer Länge, des Informationsgehalts und der enthaltenen Suchbegriffe essentiell wichtig für die Suchmaschinenoptimierung Ihres Onlineshops.

Besonders hilfreich sind Informationen zur Benutzung oder Wirkung Ihrer Produkts. Wie setzt man es ein, was ist zur optimalen Funktion oder Wirkungsweise zu beachten? Verkaufen Sie beispielsweise Ski, erläutern Sie deren jeweiligen Einsatzbereich. Sie brauchen an dieser Stelle keinen kompletten Ratgeber für alle Aspekte des Kaufs von Skiern verfassen. Es macht jedoch Sinn, einen Ratgeber bereitzuhalten und in der Produktbeschreibung darauf zu verlinken.

Checkliste für komplette Artikelbeschreibungen

  • Wieviel kostet das Produkt?
  • Aus welchen Materialien ist es gefertigt?
  • Bei Nahrungsmitteln oder Medikamenten: Welche Inhalts- oder Wirkstoffe sind enthalten?
  • Welche Farben stehen zur Auswahl?
  • Wozu dient das Produkt und wie wird es benutzt?
  • Muss es noch montiert oder zusammengebaut werden oder wird es einsatzbereit ausgeliefert?
  • Nach welchen Standards ist der Artikel zertifiziert?
  • Sind bestimmte Vorschriften oder Sicherheitsstandards bei der Benutzung einzuhalten?
  • Bestehen besondere Garantieleistungen? Wenn ja, wie lange gilt die Garantie?
  • Welches Zubehör kann für das Produkt genutzt und ebenfalls erworben werden?
  • Für wen eignet sich der Artikel besonders und für wen eignet er sich ggf. nicht?
  • Warum ist das Produkt die bestmögliche Wahl?
  • Verlinkungen auf ähnliche oder ergänzende Produkte sind ebenfalls sinnvoll

Best Practices bei Produktbeschreibungen

Auf keinen Fall sollten SIe Produktbeschreibungen der Hersteller oder anderer Online Shops kopieren. Bei der Suchmaschinenoptimierung für Online Shops sollten Produktbeschreibungen immer einzigartig sein und ausführliche Informationen über die Produkte enthalten. Zum Beispiel können Sie typische Fragen zum Produkt beantworten und unter der Beschreibung platzieren. So können Sie auch einer hohen Retourenquote entgegen wirken.

Ansprechende und qualitativ hochwertige Produktbilder sind ebenfalls essentiell. Die Auflösung und die Größe sind zudem entscheidend. Der User sollte das Produkt sehr genau anschauen können. Optimal ist eine Zoom-Funktion, um das Bild bei Bedarf zu vergrößern. Ist das Produkt in mehreren Farben erhältlich sollten auch alle Varianten zu sehen sein. Auch mehrere Perspektiven des Produktesbildes werten die Artenbeschreibung erheblich auf.

Do´s und Dont´s bei Produkttexten

Nicht-optimierte Produktbeschreibungen, die man auf zig anderen Shops lesen kann, die alle die gleichen oder ähnlichen Produkte anbieten, können zum Conversion-Killer werden. Onlineshops sollten daher mit einem individuellen Produkttext die Frage “Warum sollte der Kunde bei mir kaufen, wenn er das Produkt vielleicht woanders ein paar Euro günstiger bekommt?” beantworten. Je teurer und informationsintensiver ein Produkt ist, desto wichtiger ist das Vertrauen in den Händler. Der Nutzer möchte immer sicher sein, dass er das Richtige kauft.

DO

  1. Individuelle Texte erstellen
  2. Übersichtliches Layout, welches den Nutzen klar hervorhebt
  3. Nutzenvorteile kurz aufzählen
  4. Mögliche Nutzerfragen beantworten
  5. Wenn möglich: Bilder und ggf. Videos verwenden
  6. Vertrauen schaffen
  7. Eigenes Expertenwissen demonstrieren
  8. So kurz wie möglich so lang wie nötig
  9. Vergleichsmöglichkeiten bieten und ähnliche Produkte anzeigen
  10. Ergänzende Produkte empfehlen die interessant sein könnten
  11. Rezensionen und Kundenbewertungen zeigen
  12. Bei Bekleidung eignet sich auch der Einsatz von Videos
  13. Liefertermin, Verfügbarkeit, Versandart im oberen Drittel anzeigen

DON`T

  1. Produkttexte und Bilder von Herstellern kopieren
  2. Verwendung von minderwertigen Bildern
  3. Einfach nur Fakten oder Features aufzählen
  4. Fehlerhafte Texte
  5. Die eigenen Werte nicht vermitteln

Häufig gestellte Fragen, Bewertungen und Erfahrungsberichte

Ein FAQ-Bereich unter jedem Produkt ist eine hervorragende Möglichkeit, dem Kunden inhaltlichen Mehrwert zu bieten und ihm seine Vorbehalte zu nehmen. Auch hier macht Amazon macht vor, wie das geht – dort können die Kunden zu jedem Artikel Fragen stellen, welche dann meist von anderen Nutzern beantwortet werden.

In Ihrem eigenen Onlineshop sollten Sie möglichst selbst antworten, um die volle Kontrolle über die Qualität der Antworten zu behalten. Antworten von Kunden sind unverbindlich und müssen mit einer gewissen Vorsicht genossen werden. Sorgen Sie dafür, dass FAQ-Bereiche stets korrekt und aktuell sind.

Bedenken Sie alle Gründe, die Kunden davon abhalten könnten, Produkte bei Ihnen zu kaufen. Ihre Artikelbeschreibungen mitsamt FAQ, Produktdatenblatt, Bildern und Grafiken müssen in der Lage sein, alle Negativargumente zu entkräften und mögliche Vorbehalte der Nutzer zu zerstreuen.

Erfahrungsberichte und Testergebnisse bieten eine hervorragende Möglichkeit, das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen. Wurde das betreffende Produkt mit Auszeichnungen bedacht oder mit Gütesiegeln versehen, sollten diese auch auf der Produktseite gut sichtbar platziert sein.

Preise und Lieferzeiten

Zeigen Sie die Preise deutlich sichtbar auf Ihren Artikelseite an.

Sehr wichtig sind auch Angaben über die zu erwartende Lieferzeit und eventuelle weitere Lieferbedingungen. Ist der Transport eines Artikels sehr aufwändig oder gar mit Zusatzkosten verbunden, müssen Sie Ihre Kunden entsprechend informieren.

Duplicate Content bei Produktbeschreibungen

Google will vermeiden, dass mehrere Suchergebnisse auf den gleichen Content führen. Duplicate Content – also doppelte Inhalte – gelten als schlimmer SEO-Fehler. Wenn Google den doppelten Content für ein Täuschungsmanöver hält, kann es passieren, dass die entsprechende Webseite aus den Suchergebnissen entfernt wird.

„Derart unfaire Verhaltensweisen können zu einer negativen Nutzererfahrung führen, da den Besuchern im Grunde derselbe Content in einer Reihe von Suchergebnissen angezeigt wird.“, heißt es bei Google. Daher ist es wichtig, Duplicate Content ausfindig und entsprechend sichtbar zu machen oder ihn zu vermeiden.

Onlineshops werden immer eine gewissen Anteil an Duplicate Content ausweisen, wenn zum Beispiel die Artikelbeschreibungen der Hersteller unverändert übernommen werden.

Dieser Duplicate Content wird definitiv nicht einer “Abstrafung” durch Google führen, kann Ihrem Onlineshop aber trotzdem schaden, weil Google Sie dann nicht für die Originalquelle hält und entsprechend schlechter rankt.  Seien Sie also kreativ und verwenden Sie die Produktinformationen der Hersteller und sonstiger Partner nur als Vorlage, um hervorragenden einzigartigen Content abzuliefern.

Den Mythos der “Abstrafung für doppelten Inhalt”

Es gibt keine Google-Strafe für doppelten Inhalt. Das heißt, wenn Sie zum Beispiel einen Artikel aus der Associated Press nehmen und ihn in Ihrem Blog veröffentlichen, werden Sie nicht mit so etwas wie einer manuellen Aktion von Google bestraft. Google filtert jedoch doppelte Versionen von Inhalten aus den Suchergebnissen. Wenn zwei oder mehr Teile des Inhalts im Wesentlichen ähnlich sind, wählt Google eine kanonische (Quell-)URL aus, die in den Suchergebnissen angezeigt wird, und blendet die doppelten Versionen aus. Das ist keine Strafe. Das ist ein Google-Filter, der nur eine Version eines Inhaltsstücks anzeigt, um die Erfahrung des Suchers zu verbessern.

Führen Sie weitere Produkte, die zum jeweiligen Artikel passen, können Sie in der Artikelbeschreibung darauf verlinken. Sinnvolle Links helfen der Suchmaschinenoptimierung. Nutzen Sie möglichst nicht mehr als drei bis fünf weiterführende Links pro Seite. Steht für ein Produkt sehr viel passendes oder nötiges Zubehör zur Verfügung, können Sie natürlich auf alle entsprechenden Artikel verlinken.

Suchmaschinenoptimierung für Filter und Pagination

Filter sind eine wichtige Funktion in vielen Onlineshops, damit die Auswahl der Produkte auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten werden kann. Allerdings bringen Filter eine paar Besonderheiten mit, die bei der Suchmaschinenoptimierung beachtet werden sollten.

Typischerweise kann der User das Sortiment eines Onlineshops anhand diverser Kriterien filtern. Zum Beispiel nach Farbe und Preis. Für jede neue gefilterte Ansicht entsteht eine eigene URL.

Farbe: Blau
Preis: 89 – 149
Neue URL: https://www.meinshop.de/damenbekleidung-hosen/_blau/?price_from=89&price_to=149.

Hier entsteht folgendes Problem: Durch die umfangreichen Filterkombinationen entstehen unzählige URLs für den selben Inhalt (die Produkte ändern sich ja nicht). Wenn hier keine Steuerung der Filter URLs stattfindet landen alle diese URLs im Google Index und der Online Shop produziert reichlich Duplicate Content.

Zudem wird auch das Crawling Budget von Google verschwendet, wodurch womöglich neuere Seiten verzögert oder gar nicht gecrawlt und indexiert werden. Zudem wird die Power von Backlinks und weiterer rankingrelevanter Faktoren nicht auf wenige, definierte, sog. kanonische URLs gebündelt, sondern auf zahlreiche URLs verteilt, von denen dann oft keine URL wirklich gute Positionen in Suchmaschinen erzielen kann.

Filter im SEO

Zu diesem Thema gibt es verschiedene Lösungsvorschläge:

Lösung 1: Filter URLs nicht indexieren

Viele Online Shops setzen alle Filter URLs auf noindex und nur die ungefilterte Kategorieseite wird zur Indexierung bei Google freigegeben. Im genannten Beispiel wäre das www.zalando.de/damenbekleidung-hosen/. Sämtliche Filter-URLs werden somit von der Indexierung ausgeschlossen.

Der Vorteil ist, dass das URL-Set des Online Shops recht schmal gehalten wird. Gleichzeitig ist es auch ein Nachteil, weil ein großes Ranking-Potential verschenkt wird. Diese eine URL kann niemals alle Keywords rund um das Thema Damen Hosen abdecken. Die Seite wir für “Damenhosen” und ein paar Kombinationen wie “Damenhosen kaufen”, etc. ranken, aber nicht für relevante Suchbegriffe wie “rote Damenhose”, da die Seite kaum relevanten Inhalt dafür bieten kann. Für Online Shops ist das natürlich schlecht, weil so Traffic und Umsatz Potenzial flöten gehen.

Eine weitere Problematik kommt hinzu: Sollte die Kategorieseite www.meinshop.de/damenbekleidung-hosen/  für Suchanfragen wie “blaue damenhose” gut ranken, würden User auf dieser Seite nicht genau ihre gewünschten Ergebnisse vorfinden. Benutzerfreundlicher wäre es, wenn als Suchergebnis gleich eine passend gefilterte URL wie www.meinshop.de/damenbekleidung-hosen/blau/ aufgeführt würde.

Lösung 2: Filter über Java Script

Bei dieser Lösung erzeugen die Filter keine eigenen URLs. Sobald der User die Auswahl der Produkte im Shop Filtern möchte, egal ob nach Hersteller, Betriebssystem oder Merkmale, ändert sich zwar die Ansicht für den User, aber nicht die URL. So kann eine große Anzahl an URLs vermieden werden. Für die technische Umsetzung benötigen Sie allerdings einiges an Entwicklerressourcen.

Lösung 3: Filter URLs über robots.txt ausschließen

Über die robots.txt können URLs vom Crawling ausgeschlossen werden. Mit dem Befehl:

Disallow: /filter/ kann man Google den Befehl geben, diese Seiten vom Crawling auszuschließen.

Lösung 4: Google Search Console URL-Parameter Einstellungen

SIe können das Crawlen von URLs blockieren, die bestimmte Parameter enthalten, also z.B. /filter/.


Voraussetzungen für die Nutzung der Google Search Console URL-Parameter Einstellungen

Verwenden Sie das URL-Parameter-Tool nur, wenn Ihre Website ALLE folgenden Voraussetzungen erfüllt:

  1. Ihre Website hat mehr als 1.000 Seiten UND
  2. In Ihren Protokollen erscheint eine erhebliche Anzahl duplizierter Seiten, die vom Googlebot indexiert werden, wobei alle duplizierten Seiten sich nur durch verschiedene URL-Parameter unterscheiden. Beispiel: example.com?product=green_dress und example.com?type=dress&color=green)

Vorsicht vor falscher Verwendung

Verwenden Sie das URL-Parameter-Tool nur, wenn Ihre Website die oben genannten Voraussetzungen erfüllt und Sie ein erfahrener Suchmaschinenoptimierer sind. Wenn Sie das URL-Parameter-Tool falsch verwenden, ignoriert Google unter Umständen wichtige Seiten Ihrer Website, ohne dass eine Warnung oder Berichte zu ignorierten Seiten erstellt werden. Der Grund für diese Vorgehensweise ist, dass viele Nutzer das Tool falsch oder unnötig verwenden. Verwenden Sie das Tool nur, wenn Sie sicher wissen, wie es funktioniert und wie Sie es einsetzen können.


Gezielte Indexierung relevanter Filter-URLs – Best Practice

Alles oder Nichts zu indexieren ist meistens nicht die optimale Lösung. Filter-URLs, deren Inhalte Suchvolumen aufweisen und zusätzlich dem User als Suchresultat einen Mehrwert bringen, sollen durch Google gecrawlt und indexiert werden und am Ende gute Rankings erzielen. Der Rest der Filter-URLs sollte auf noindex gesetzt werden.

Ob eine Filter URL von Google indexiert werden soll, kann von mehreren Faktoren abhängen:

  1. Suchvolumen: Weist die Keyword-Kombination ein hohes Suchvolumen auf, kann es in den Index aufgenommen werden. Andere können ausgeschlossen werden
  2. Mehrwert für den Nutzer: Nur wenn die gefilterte Seite auch einen Nutzen für den User hat, sollte sie indexiert werden.
  3. Inhalt anpassbar: Wenn Seiteninhalte auf die gewählte Filter URL abgestimmt werden können, sollte sie auch im Index aufgenommen werden.
  4. Top Seller Produkte: Wenn einzelne Produkte im Shop sehr beliebt sind und auch ein gutes Suchvolumen aufweisen, sollten diese in den Index aufgenommen werden.

Aber Achtung: Nur weil man Seiten auf noindex setzt, heißt das noch lange nicht, dass Google diese nicht crawlt. Als Crawl Budget bezeichnet man die Anzahl der Seiten, die Google auf einer Webseite maximal crawlt. Und das ist beschränkt. Daher sollte man auch darauf achten, dass irrelevante Seiten auch vom Crawling, z.B. über die robots.txt oder die Parametereinstellungen in der Google Search Console ausgeschlossen werden.

So macht es viele große OnlineShops

Wer über genügend technische Ressourcen verfügt für den ist die Steuerung der Indexierung mittels Canonical-Tag meistens die beste Lösung. Die Filter-URLs der Filter Marke, Farbe und Größe werden indexiert  – auch in Fällen von Mehrfachauswahlen, wie z.B. www.meinshop/damenbekleidung-hosen/ana_blau_groesse-36/. Alle weiteren Filter werden mittels Canonical-Tag von der Indexierung ausgeschlossen.

Inhaltlich auf die Filter-Auswahl angepasst sind jeweils URL, Seiten Title, Meta Description, h1 und bei den Farben teilweise auch der Fließtext.

Aber Achtung: URLs mit Größen sollten immer nur dann indexiert werden, wenn sie tatsächlich relevant für den User sind. Hier kann eine Analyse der Suchbegriffe in der Search Console Aufschluss geben.

Mit Kategorietexten zum SEO Erfolg

Gut geschriebene Kategorietexte mit hohem Nutzen und Informationsgrad sind für den langfristigen Erfolg als Onlineshopbetreiber unverzichtbar. Weil gute Kategorietexte Ihren Kunden helfen, werden Sie auch von Google und anderen Suchmaschinen honoriert.

Mit guten Kategoriebeschreibungen können Sie also Sichtbarkeit und Reichweite Ihres Shops erhöhen, die Besucherzahlen steigern, mehr Conversions erzielen und neue Kunden gewinnen.

Die Bedeutung von Kategoriebeschreibungen -und texten für Shop SEO

Wenn Sie im E-Commerce erfolgreich sein möchten, brauchen Sie gute Kategorietexte. Bei der Beschreibung von Produktkategorien geht es darum, ihren Kunden zu helfen, den Überblick zu behalten und sie zum Kauf in Ihrem Onlineshop zu motivieren. Kategorietexte dienen also dazu, die verschiedenen Arten von Produkten in Ihrem Onlineshop zu strukturieren und zu beschreiben.

Kategorietexte eignen sich aber auch hervorragend, um das Suchmaschinenranking Ihrer Onlineshops zu steigern und die Sichtbarkeit Ihres Angebots zu verbessern. Im Gegensatz zur Artikelbeschreibung, die nur für sehr spezifische Artikelbezeichnungen gut in den Suchergebnissen angezeigt wird, also z.B. “Nike Free RN 5 in blau”, können Kategorieseiten auch für eher generische Suchbegriffe angezeigt werden, also z.B. “Nike Laufschuhe”.

Dafür reicht es allerdings nicht, die Besucher Ihres Shops mit oberflächlichen Beschreibungen nach dem Muster „dies sind tolle Produkte,es gibt sie in S, M,L und XL“ abzufertigen. Ihre Kunden wollen vom Kauf überzeugt oder auch verführt werden. Deshalb legen die meisten Kunden gesteigerten Wert darauf, ausführlich über den Inhalt einer Kategorie sowie über Eigenschaften und Nutzen der angebotenen Produkte informiert zu werden.

Kategoriebeschreibungen sind deshalb genauso wichtig wie die Beschreibung der Produkte selbst. Wer schon im Kategorietext keine hilfreichen Informationen vorfindet, klickt wahrscheinlich kein Produkt mehr an, sondern probiert direkt einen anderen Shop aus.

Können Sie dagegen mit hilfreichen und informativen Kategorietexten punkten und Ihren Kunden einen Mehrwert bieten, steigt die Chance auf den Verkauf und damit auch Ihre Position in den Suchmaschinenergebnissen.

Als Online-Händler sollten Sie großen Wert darauf legen, ihren Shop so übersichtlich, benutzerfreundlich und informativ wie möglich zu gestalten. Beantworten Sie möglichst viele Kundenfragen schon im Voraus. Erstklassige Kategorietexte eignen sich ganz hervorragend zu diesem Zweck.

Was ein guter Kategorietext leisten muss

Ein Kategorietext soll den Nutzer schnell darüber informieren, was er in dieser Kategorie erwarten kann und welche Vorteile mit einem Kauf in Ihrem Onlineshop verbunden sind.

  • Was können die aufgeführten Produkte?
  • Wie benutzt man sie?
  • Für wen eignen sich welche der angebotenen Produkte am besten?
  • Für wen eignen sie sich nicht?
  • Woher stammen die Produkte? Wie werden sie gefertigt?

Bei den Kategorietexten geht es auch darum, Ihre Kompetenz als Händler und Experte für die angebotenen Produkte zu demonstrieren. Zeigen Sie Ihren Kunden, dass sie bei Ihnen bestens gut aufgehoben sind.

Wie lang sollte ein Kategorietext sein?

Allein schon aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung ist es sinnvoll, eine gewisse Textlänge einzuhalten, um relevante Suchbegriffe einbauen zu können.

Viel wichtiger ist jedoch, dass Ihr Text lang genug ist, um alle Informationen einzubringen, die Ihre Kunden davon überzeugen, die Produkte der betreffenden Kategorie zu kaufen. Verkaufen Sie Produkte, die komplexe Erläuterungen nötig machen, sollten die Kategorietexte eine entsprechende Länge haben. In so einem Fall kann ein Kategorietext durchaus 1.000 oder gar über 2.000 Wörter lang werden.

Es kann sinnvoll sein, bestimmte Produkte in der Kategoriebeschreibung vorzustellen. So können Sie ein oder zwei Topseller auswählen und deren Eigenschaften und Vorzüge als Beispiel für das restliche Sortiment anreißen. Hier ist einfach ein wenig Fingerspitzengefühl nötig, um nicht zu viel und nicht zu wenig zu sagen. Erwähnen Sie das Produkt nur so weit, wie es zur Erläuterung der Kategorie sinnvoll ist. Die Vorteile eines Produkts im Detail werden erst in der Produktbeschreibung erläutert. In den Kategorietext gehören alle Informationen, die für die gesamte Produktpalette wichtig und interessant sind.

Kategorien sinnvoll in Unterkategorien aufteilen

Manche Kategorien können so viele Produkte mit teils stark voneinander abweichenden Eigenschaften oder Funktionsweisen enthalten, dass es Sinn ergibt, sie in weitere Unterkategorien aufzuteilen.

Wenn Sie merken, daß es nicht mehr möglich ist, den Inhalt der Kategorie in einem sinnvollen Text von überschaubarer Länge zu beschreiben, ist der Zeitpunkt gekommen, die Kategorie in weitere Unterkategorien aufzuteilen.

SEO ist für Kategorietexte ist von entscheidender Wichtigkeit

Für die textliche Ausgestaltung der Kategorietexte, gilt im Wesentlichen das Gleiche wie für die Artikelbeschreibungen.

Die Kategoriebeschreibungen ebenfalls die relevante Schlüsselwörter enthalten.

Nutzen Sie H1- und H2, um Überschriften und Zwischenüberschriften sinnvoll zu strukturieren. Die H1-Headline soll das Hauptkeyword der Kategorie enthalten, typischerweise also die entsprechende Produktkategorie.

Bilder, Grafiken und Videos in Kategorietexten

Des Weiteren sollten Sie auch bei den Kategorietexten unbedingt Bilder verwenden und diese korrekt benennen.

Bei den Bildern handelt es sich sowohl um Beispielbilder von Ausstattung oder Einsatzmöglichkeiten Ihrer Produkte oder auch um die konkrete Produkte, die die Kategorie beispielhaft beschreiben.

Stelle sicher, dass Ihre Bilder und Grafiken Dateigrößen haben, die möglichst unterhalb von 100 KB liegen. Größere Dateien verlängern die Ladezeit Ihres shops. In einem großen Onlineshop mit dutzenden oder hunderten von Produktbildern kann dies schnell zu fatal langen Ladezeiten führen und Ihre Besucher nachhaltig frustrieren.

Videos auf Kategorieseiten können die Kategorieseiten erheblich aufwerten und einen entscheidenden Unterschied machen. In einem Video können Produkte bestmöglich demonstriert werden: Sie können zeigen, wie gut ein Werkzeug funktioniert, die verschiedenen Positionen einer hochwertigen Leuchte vorführen oder den Look von Schuhe und Bekleidung zeigen.

Macht es Sinn Produktbeschreibungen und Kategorietexte vom Roboter schreiben lassen

Bei der Masse an Kategorietexten, die in manchen Onlineshops anfallen kann, kann es verlockend erscheinen, auf automatisch erstellte Texte zurückzugreifen. Schreibroboter können grammatikalisch und inhaltlich korrekte Texte erstellen. Schreibroboter arbeiten mit einem Algorithmus, der im Internet oder in sonstigen Datenbanken gespeicherte Inhalte durchsucht und daraus automatisiert neue Texte erstellt.

Jedoch kann keine Maschine die Kreativität eines Menschen ersetzen. Das größte Problem der Robotertexter ist, dass sie keine Innovationskraft besitzen. Sie erfinden nichts Neues, da sie nur altbekannte Inhalte neu kombinieren. Einen Sinn für die Trigger von Kunden in Onlineshops besitzen sie nicht. Verzichten Sie also lieber auf automatische erstellte Texte.

Informationaler Content

Bei informationalem Content (auch Informational Content) geht es vor allem um die Bereitstellung von Informationen. Das heißt, Sie möchten die Fragen der Nutzer beantworten und so seine Entscheidung beeinflussen. Sie müssen sich also im Vorfeld überlegen, welche Fragen Ihre Nutzer und potentielle Kunden haben könnten und diese Fragen bestmöglich und umfassend beantworten. Informationale Inhalte lassen sich in Evergreen-Content und zeitbezogene Inhalte unterteilen.

Evergreen-Inhalte sind immer relevant, während zeitbezogene Inhalte nur für einen kurzen Zeitpunkt relevant sind. Saisonale Themen zählen dabei zum zeitbezogenen Content, da sie nur zu einem bestimmten Zeitpunkt relevant sind.

Im Unterschied zu aktuellen Inhalten, die zeitlich gebunden sind, geht es bei der Erstellung von Evergreen Content darum, sich die möglichen Fragen der Klientel oder Zielgruppe genau vor Augen zu führen. Und zwar genau solche Fragen, die zeitlich nicht gebunden sind und Nutzer auch in einigen Jahren noch beschäftigen werden. Um Evergreen Content zu erstellen, ist deshalb eine genaue Kenntnis der Zielgruppe und deren Informationsbedürfnis erforderlich.
Wie wichtig ist informationaler Content für Shop SEO?
Evergreen Content hat für SEO eine große Bedeutung. Im Evergreen Content kann erhebliches Suchvolumen stecken. So suchen zum Beispiel über 5000 Nutzer pro Monat nach „richtig dübeln”. Hier können Sie also einmalig gute Inhalte erstellen und damit langfristig gute Rankings und Traffic erzielen.

Bei zeitbezogenem Content sieht das anders aus. So wird „oktoberfest” zwar jedes Jahre intensiv gesucht, das Suchvolumen bricht aber stark ein, sobald das Fest vorbei ist. Deshalb ist zeitbezogener Content für SEO nicht so relevant, da Sie mit ihm keinen langfristigen Traffic erzielen kannst. Wenn Sie aber dieser Nische mit saisonalen Angeboten bearbeiten, ist es für Sie natürlich wichtig, mit gutem zeitbezogenem Content diesen saisonalen Traffic zu adressieren.

Erstellung von Evergreen Content

Wer Evergreen Content auf seiner Website einsetzen möchte und damit gute Rankings erzielen möchte, sollte sich jedoch bewusst sein, dass es nicht allein ausreicht, diesen Content einmalig zu produzieren. Die konstante Nachfrage nach diesem Thema allein stellt keinen Rankingfaktor dar. Google bewertet bei jeder Suchanfrage erneut, wie relevant eine Zielseite ist und ziehen dabei auch Kriterien wie das Veröffentlichungsdatum oder den Zeitstempel eines Updates heran.

Damit soll dem User ein optimales Suchergebnis präsentiert werden. Sie sollten Ihre vermeintlich zeitlosen Inhalte also regelmäßig auf mögliche Aktualisierungen oder Verbesserungen hin zu prüfen. Dies gilt nicht nur für technische Themen, bei welchen eine hohe Dynamik für regelmäßige updates sorgt, sondern auch für auf den ersten Blick zeitlose Inhalte. Je höher die Konkurrenz an Websites zu einem bestimmten Evergreen Content ist, desto mehr Kriterien müssen optimiert werden.

Optimierung von Evergreen-Content

Verwendung von Keywords: Die Keywords die Suchvolumen haben, sollten Sie an prominenter Stellen verwende. Da es aber vor allem darum geht, die Fragen der Nutzer zu beantworten, sollten Sie sich besonders darauf fokussieren, das Thema umfassend abzubilden.

Struktur: Eine übersichtliche und logische Struktur ist ebenso wichtig wie bei transaktionalem Content

Inhaltliche Aufwertung: Informationalen Themen profitieren typischerweise enorm von anschauliche Bilder oder Videos. Investieren Sie also in gute Bilder und Videos, um sich von der Konkurrenz abzuheben, die die gleiche Themen bearbeiten.

Interne Links: Da der Nutzer hier nichts kaufen oder bestellen möchte, sollten Sie mit Conversion-Elemente sparsam umgehen. Stattdessen können an geeigneten Stellen interne Links zu Ihrer transaktionalen Seiten setzen.

User Generated Content

Neben den bereits beschriebenen Content-Arten gibt es noch eine weitere Content-Art, die für Onlineshop wichtig ist: User-Generated Content, also Inhalte, die von Ihren Nutzern bereitgestellt werden. Das kann zum Beispiel in Form von Kommentaren oder innerhalb eines Forums auf Ihrer Seite, in dem sich Nutzer austauschen können. Vielleicht bieten Sie Nutzern sogar die Möglichkeit, dass sie Fotos hochladen können.

Die Vorteil von User-Generated Content für die Suchmaschinenoptimierung liegt auf der Hand:

  1. Sie müssen sich nicht selbst um die Erstellung dieser Inhalte kümmern, Ihre Nutzer machen das für Sie
  2. Nutzer erstellen die Inhalte in “ihrer Sprache” und erweitern damit möglicherweise Ihr Keywordportfolio um Begriffe und Themen, die Ihnen bei Ihrer Keywordrecherche entgangen sind
  3. Außerdem erhalten Sie Interaktionen mit Ihrer Webseite, auch die Verweildauer wird vergleichsweise hoch sein

Allerdings müssen Sie auch sehr genau aufpassen, was die Nutzer auf Ihrer Seite veröffentlichen. Von dem rechtlichen Aspekt einmal abgesehen, ist es auch für die Suchmaschine wichtig, diese Seiten kontinuierlich zu kontrollieren.

Folgende Probleme können bei Nutzerinhalten auftreten

  1. Doppelte Inhalte: Viele Nutzer generieren ähnliche Inhalte oder die gleichen, die sie bereits erstellt haben. Google wertet dies eventuell als Duplicate Content mit den den entsprechenden Problemen.
  2. Problematische Links: Manche Nutzer setzen vielleicht Links zu anderen Websites, die Google als Spam deklariert. Auch das kann Ihrer Website schaden, wenn Sie es nicht entsprechend kennzeichnen.

User-generated Content bietet also hohes SEO Potenzial. Allerdings ist es ist notwendig, dass Sie User-Generated Content moderieren und kontrollieren. Entsprechend wird auch User-Generated Content einen erheblichen Aufwand produzieren.

Wie oft muss ich meinen Content aktualisieren?

Neben dem Verfassen von neuen Texten sollten Sie sich bei der Suchmaschinenoptimierung auch damit befassen, bereits bestehende Texte zu überarbeiten. Grundsätzlich bevorzugen Nutzer und damit auch Google aktuelle Texte gegenüber veralteten. Das ist auch verständlich: Wer will heute schon einen Text über die Smartphones von vorletztem Jahr lesen, wenn er nach „Kaufberatung Smartphone“ sucht. Wie wichtig die Aktualität aber tatsächlich ist, hängt sehr vom Thema ab.

Grundsätzlich gilt: Damit Ihr Text dann auch aktuell bleibt und Ihre Nutzer immer up-to-date sein können, müssen Sie Ihre Texte überarbeiten, sobald sich das Thema weiterentwickelt hat. Dafür sollten Sie sich gleich zu Beginn überlegen, welche Themen häufig und welche nicht so oft aktualisiert werden müssen.

Was passiert mit gelöschten Produkten?

Eine Herausforderung im SEO für Online Shops stellen Produkte dar, die aus dem Sortiment genommen bzw. gelöscht werden. Die 404-Fehler, die dadurch entstehen, werden häufig ignoriert und die Anzahl der Fehler steigt und steigt über die Zeit.

Bedenken Sie, dass jeder Artikel Teil des Gesamtrankings Ihres Onlineshops ist. Produktseiten werden oft extern verlinkt und haben wertvolle Backlinks oder werden über Social Media Kanäle geteilt und generieren regelmäßig Traffic. Für diese Thematik gibt es mehrere Lösungsansätze. Man muss lediglich entscheiden welche Lösung für den eigenen Onlineshop die passende ist.

Lösung 1: 301 Redirect auf ähnliche Kategorie
Ist für das gelöschte Produkte eine passende Produktkategorie im Shop vorhanden, so empfiehlt sich ein 301-Redirect direkt auf die Kategorie einzurichten. In diesem Fall hat der Besucher die Option, einen ähnlichen Artikel zu kaufen, was einen zufriedenen Nutzer sowie eine geringe Absprungrate verspricht.

Beides verhindert nicht nur den Abfall der eigenen Suchmaschinen-Rankings sondern erhöht zusätzlich noch die Wahrscheinlichkeit einer Conversion im Shop.

Lösung 2: 301 Redirect auf Nachfolgeprodukt
Gibt es für das gelöschte Produkt ein Nachfolgeprodukt, wie zum Beispiel ein neues Modell, sollte ebenfalls ein 301-Redirect von der gelöschten auf die neue Seite eingerichtet werden. Der User kann in diesem Fall direkt einen Kauf tätigen, ohne erst den Shop wie in Lösung 1 durchsuchen zu müssen. Diese Lösung ist der Lösung 1 vorzuziehen, denn wenn der gelöschte Artikel einen Domain-Wert in der Suchmaschine vorweisen konnte, besteht nun die Möglichkeit, diesen zumindest anteilig auf den neuen Artikel zu übertragen.

Das neue Produkt sollte dem gelöschten Produkt sehr ähnlich sein. Würde man den User auf irgendein andere Produkt weiterleiten, wird er die Seite wahrscheinlich verlassen und damit eine schlechtes SEO Signal an Google senden.

Lösung 3: Produkt nicht löschen
Bei Online Shops kommt es auch oft vor, dass ein Produkt nur temporär nicht lieferbar ist. In diesem Fall muss das Produkt nicht gelöscht werden. Für den User ist es aber oft ärgerlich, wenn er das Produkt kaufen möchte und auf der Produktseite sieht, dass es dieses Produkt gar nicht mehr gibt. Auch für diesen Fall gibt es eine Lösung: Am besten informiert man den User auf der Produktseite über das neue Lieferdatum bzw. bis wann der Artikel wieder verfügbar sein wird. Oder man informiert den User mit einem Textfeld und weist ihn auf das Nachfolgeprodukt hin.

Es empfiehlt sich auch, dem User die Möglichkeit zu geben, seine E-Mail Adresse zu hinterlegen, um bei Verfügbarkeit benachrichtigt zu werden.

Für welche Lösung Sie sich entscheiden hängt immer vom jeweiligen Fall ab. Nicht jede Lösung macht für alle Online Shops Sinn. Wenn Sie nur wenig Ressourcen zur Verfügung haben, sollten Sie so viel wie möglich automatisieren.

Der richtige Umgang mit Artikeln im Sale

Sie möchten Ihre Produkte abverkaufen und haben dafür eine eigene SALE Kategorie im Online Shop? Zweifellos eine gute Idee, aber auch hier gibt es einiges in Sachen SEO zu beachten.

Viele Onlineshops markieren Ihre Produkte als SALE und kopieren gleichzeitig das Produkt in die SALE Kategorie. Dadurch entsteht oft eine zweite URL. Das heißt Sie nutzen zwei URLs für das selbe Produkt. In diesem Fall entsteht wieder Duplicate Content. Achten Sie daher immer darauf, dass die URL des Produktes, auch wenn sich das Produkt nun in der SALES Kategorie befindet, immer die selbe URL hat.

Wenn Sie bereits Produkte im SALE mit einer eigenen URL hast, können Sie diese zum Beispiel mit 301 auf die richtige Produkt-URL weiterleiten oder Sie setzt einen Canonical auf das “Original”-Produkt.

Interne Links

Links gehören bekanntlich zu den wichtigeren Rankingfaktoren im Google-Algorithmus. Während über externe Links, also die eingehende Links von anderen Domains sehr viel gesprochen und deren Beschaffung teilweise mit viel Aufwand betrieben wird, findet die interne Verlinkung einer Website verhältnismäßig wenig Beachtung. Dabei ist die interne Verlinkung ist ein mächtiges SEO-Werkzeug und sollte sich nicht nur auf die Navigation und die Verwendung des Keywords im Linktext beschränken.

Externe Links steigern das Vertrauen von Google in die Domain. Je höher das Vertrauen ist, um so stärker vertraut Google auch den internen Links. Insofern sind beide Link-Arten wichtig und es wäre ein Versäumnis, wenn man sich nur auf die externe Verlinkung konzentriert und die Möglichkeiten der internen Verlinkung ausser Acht lässt.

Das praktische an internen Links ist, dass man sie vollkommen frei selbst bestimmen kann. Bei der Anzahl, der Platzierung und der Gestaltung der Linktexte kann man seine eigenen Plan umsetzen.

Darüber hinaus muss man sich keine Sorgen um Google-Filter machen. Während bei externen Links spätestens seit dem Penguin-Update der übermäßige Gebrauch von Keywords im Anchortext problematisch ist, ist bei internen Links eher das Gegenteil der Fall. Google empfiehlt in seinem PDF „Einführung in die Suchmaschinenoptimierung“: „… je besser der Ankertext ist, desto einfacher fällt den Nutzern die Navigation und desto besser versteht Google, wovon die Seite, auf die verlinkt wird, handelt.“

Die meisten Websites schöpfen diese Möglichkeit nur unzureichend aus. Denken Sie aber daran, dass die verlinkten Seiten für den Nutzer trotzdem relevant sein müssen.

Wie viele Interne Links sollte ich verwenden?

Leider gibt es auch hierfür keinen Richtwert. Versetzen Sie sich in die Situation des Lesers. Können Sie den Text mit den Links noch lesen oder werden Sie nur noch abgelenkt? Auch hier ist wieder die oberste Prämisse, der Text muß durch die internen Links besser werden.

RICH SNIPPETS

Beim Thema SEO für Online Shops spielen Rich Snippets eine wichtige Rolle. Durch Rich Snippets kann man das Suchergebnis bei Google mit Erweiterungen durch strukturierte Daten deutlich aufwerten und informativer gestalten. Dadurch lässt sich die Klickrate in den Suchergebnissen steigern. Online Shops, auf die überdurchschnittlich viele Nutzer klicken, scheinen relevanter zu sein und bieten demnach aus Google Sicht auch einen Mehrwert für den User. Die Folge sind langfristig bessere Rankings.

Für Shops sind vor allem die Sitelinks, Bewertungs- und Produktdaten Erweiterungen interessant. In den Suchergebnissen werden diese dann mit Sternchen ausgezeichnet und Preise zu einzelnen Produkten dargestellt.

Mit strukturierten daten für Produkte können Daten zu einem Produkt (Preis, Verfügbarkeit und Bewertungen) hinterlegt werden, die dann in der Suche angezeigt werden können. Dieses Markup wird bei Produktdetailseiten und Shopping-Aggregator-Seiten verwendet.

Fügen Sie Ihren Produktseiten Markup hinzu, denn nur so kann Google ausführliche Produktinformationen in Rich-Suchergebnissen angeben (einschließlich Google Bilder). Auf diese Weise können Nutzer Preis, Verfügbarkeit und die Bewertungsergebnisse direkt in den Suchergebnissen sehen.

Mit Markup können Rich-Produktergebnisse angezeigt werden, um potenzielle Käufer anzuziehen, die nach Artikeln, die sie bei Google kaufen können, oder Bildern mit den von Ihnen angebotenen Artikeln suchen. Ihre Produktinformationen müssen immer richtig und auf dem neuesten Stand sein, damit Nutzern relevante und aktuelle Artikel angezeigt werden.

Zudem empfiehlt sich auch das Auszeichnen der internen Suche (SearchBox), die Breadcrumb Auszeichnung, Social Media Profile oder das Auszeichnen von Größentabellen.

Bei der Implementierung der Rich Snippets im SEO für Online Shops gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder werden die Mikrodaten im Seitenquelltext mit einem speziellen HTML-Code nach schema.org ausgezeichnet oder über den Data Highlighter in der Google Search Console festgelegt. Genau Informationen zu diesem Thema findet man auf der Hilfeseiten der Search Console.

BACKLINKS UND LINKBUILDING FÜR ONLINESHOPS

Google selbst äußert sich zum Thema Backlinks schon immer sehr spärlich. Es mehren sich aber die Zeichen, dass Backlinks nicht mehr das dominierende Signal sind.

Fakt ist aber auch: Die Verlinkung Ihres Onlineshops ist nach wie vor ein sehr wichtiger Rankingfaktor.

Eine gute Onpage-Optimierung alleine bringt oft wenig, wenn die Mitbewerber deutlich besser verlinkt sind. Jeder Link einer externen Website ist für Google wie eine Bewertung für Ihren Shop. Je mehr dieser Empfehlungen man hat, je mehr Links auf die Website verweisen und je vertrauenswürdiger diese sind, desto höher ist die Chance, dass die oben genannten Maßnahmen die Rankings des Online Shops deutlich verbessern.

Allerdings geht längst nicht mehr darum, mehr Backlinks als die Konkurrenz zu haben. Die besseren Links führen zu langfristigen Erfolgen und die besten Links sind die, an die man typischerweise nicht so leicht herankommen. Exklusive Verlinkungsmöglichkeiten mit Kooperationspartnern sollte man deshalb nutzen.

Checkliste Linkaufbau

  1. Verlinkungen aus thematisch relevanten, hochwertigen Seiten
  2. Backlinks, die echten Traffic und relevante User liefern
  3. Natürliche Linktexte ohne Keywordstuffing
  4. Automatisierte Verlinkungen oder Linktauschsysteme vermeiden
  5. Nur Linkziele mit verlinkungswürdigen Inhalten verwenden
  6. Mit PR-Arbeit, Content Marketing oder Seeding dafür sorgen, dass die Inhalte auch tatsächlich verlinkt werden

Content Marketing im SEO für Online Shops

Content Marketing ist das Trendthema schlechthin. Gleichzeitig gibt es bei kaum einem anderen Thema so viel Unsicherheit darüber, was genau darunter zu verstehen ist und welchen Nutzen es im SEO für Online Shops hat.

Warum sie Content Marketing für ihren Onlineshop betreiben sollten:

  1. Sie können Ihr Unternehmen bekannter machen
  2. Sie können sich als Experte für ein Thema etablieren
  3. Sie können mit Backlinks für den Content das Ranking der Website verbessern.
  4. Sie können für eine größere Anzahl an Keywords ranken
  5. Sie können für transaktionsorientiere- und informationsorientierte Keywords relevant zu sein
  6. Sie können zusätzliche Umsätze erzielen

Bloß weil sie einen Onlineshop haben, sind Sie nicht automatisch bekannt. Das trifft sogar auf Unternehmen zu, die außerhalb der digitalen Welt durchaus eine bekannte Marke sind. Mit Content Marketing lässt sich die Bekanntheit steigern. Dies kann über die verschiedensten Contentarten wie zum Beispiel einem Ratgeber, E-Books, Infografiken, kostenlosen Tools oder Videos passieren.

Durch die gezielte Verbreitung dieser Inhalte, auch Seeding genannt, steigt gleichzeitig auch die Bekanntheit bei relevanten Usern. Aber nicht nur das. Der positive Effekt sind natürlich Backlinks die man dadurch generiert.

Content Seeding

Gute Inhalte verbreiten sich viral von alleine. Klingt plausibel in der Praxis sieht das etwas anders aus. Hier entscheidet vor allem eine gute Seeding-Strategie über den Erfolg der Content Marketing Kampagne.

Für den Erfolg ist es zuallererst wichtig zu wissen, wo die Zielgruppe für den Content zu finden ist. Wen interessiert das, was ich zu sagen habe und wen kann ich damit begeistern? Besonders wichtig ist es dabei, die Meinungsführer zu identifizieren. Diese haben in der Regel eine große anzahl an Followern und das ist wichtig, um auch eine große Reichweite zu erzielen.

Dabei reicht es oft schon, dass die Meinungsführer die Inhalte auf Ihrem Facebook-Profil oder in ihrem Twitter-Account mitteilen. Man muss auch nicht immer die breite Masse mit dem Seeding erreichen. Oft ist es sogar einfacher, sich als Experte in Nischen Themen zu zeigen. Kleinere Interessensgruppen haben es nämlich oft schwerer, richtig gute Informationen zu finden. Und so ist die Gefahr, dass der eigene Content in der breiten Masse untergeht, deutlich geringer.

SHOP USABILITY

Ihr Onlineshop, Ihre Technik und Ihre Texte sind perfekt optimiert, aber die Conversions bleiben aus? Zum SEO für Onlineshops gehört unbedingt auch eine gute Usability, ansonsten haben viele Onlineshops mit einer hohen Absprungrate zu kämpfen. Besonders im Netz ist die Hürde, den Kauf vorzeitig abzubrechen, niedrig. Denn die Konkurrenz ist nur einen Klick entfernt.

Grundsätzlich sollte man sich, je nach Usertyp, bei einem Online Shop an das typische Shop-Layout anlehnen. Der User sollte im Shop nicht suchen müssen, sondern alle Funktionen dort finden, wo er sie erwartet. Diese Erwartungshaltung verändert sich auch im Laufe der Zeit und ist auch je nach Endgerät leicht unterschiedlich.

Grundsätzlich sollten Sie diese Themen für eine gute Shop Usability im Blick haben

  1. Übersichtliche und einfache Navigation
  2. Gut funktionierende interne Suche
  3. Einfache Navigation durch den Warenkorb
  4. Kurzer und verständlicher Checkout
  5. Gütesiegel verwenden wie zum Beispiel eKomi, TrustedShops oder TÜV Süd
  6. Kaufimpulse mit Call to Action Button wie “Jetzt bestellen” setzen
  7. Optimierung für mobile Endgerät

SOCIAL MEDIA FÜR ONLINESHOPS

Der Zusammenhang von Social Media und SEO ist Gegenstand zahlreicher Diskussionen. Grundsätzlich kann man sagen: Es gibt eine hohe Korrelation zwischen Social Media Aktivität und guten Rankings, aber keine Kausalität. Social Media bietet aktuell vor allem große Chancen, wenn es um das Thema Branding für Ihren Onlineshop geht.

Branding

Im SEO für Online Shops geht es auch darum, Experte für eine bestimmte Produktkategorie zu sein. Social Media kann helfen, dieses Ziel zu erreichen. Wenn Nutzer, egal ob auf Google oder Social Media, anfangen, den Namen eines bestimmten Online Shops in Zusammenhang mit einem gewissen Themengebiet immer und immer wieder zu suchen und diesen finden, mit dem Ergebnis zu interagieren und zufrieden sind, dann wird man auch in den Augen der Suchmaschine zum Experten auf diesem Gebiet.

Die Folgen sind bessere Rankings, mehr Nutzer im Online Shop oder Blog und letzten Endes mehr Kunden.

Auch wenn Links von Social Media Seiten keine direkten Auswirkungen auf das SEO-Ranking haben, sollte man seine Beiträge für die Zielgruppe und potenzielle Kunden mehr einfach zugänglich machen. Denn je mehr Leute einen Artikel lesen, desto besser ist es für Ihre Reputation und Ihren Erfolg in der Suchmaschinenoptimierung.

Auch in Google´s Einführung in die Suchmaschinenoptimierung wird hervorgehoben, dass Social Media wichtig für Ihren Onlineshop ist.

FAZIT

Im SEO für Online Shops gibt es viele Punkte zu beachten, um Top Rankings für die wichtigsten Keywords zu erzielen. Als Basis dient immer eine solide Technik. Machen Sie am besten einen kurzen kostenlosen Onpage SEO Check, um sich ein klares Bild Ihrer Onpage Optimierung zu verschaffen.

Denken Sie immer daran, dass hinter den Klicks immer Menschen stecken und Ihr Online Shop daher immer auf die Bedürfnisse dieser Kunden ausgerichtet sein sollte. Was interessiert meine Kunde? Was suchen meine Kunden? Und wie kann ich die Bedürfnisse meiner User abgreifen? Diese Fragen sind entscheiden für eine erfolgreiche SEO Strategie, um die Bekanntheit, den Traffic und die Umsätze Ihres Onlineshops nachhaltig zu verbessern.