AdWords in Analytics

Mit Google AdWords-Statistiken können Sie die Leistung der AdWords-Kampagnen Ihres Kunden messen. Durch die Verknüpfung dieser Kampagnen mit Google Analytics können Sie feststellen, wie Nutzer, die durch den Klick auf eine Anzeige zur Website Ihres Kunden gelangen, sich dort verhalten.

1. Google AdWords mit Google Analytics verknüpfen

Um Daten aus AdWords-Kampagnen mithilfe von Google Analytics einzusehen, müssen die beiden Konten verknüpft werden. Die Verknüpfung von Konten ist ganz einfach. Überprüfen Sie zunächst, ob das verwendete Konto sowohl über Bearbeitungsberechtigungen für das Analytics-Konto als auch über Administratorrechte für die AdWords-Konten verfügt.

Wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, können Sie die Konten in AdWords verknüpfen. Melden Sie sich in dem AdWords-Konto an, das Sie verknüpfen möchten, und klicken Sie oben rechts auf der Seite auf den Tab „Verwaltung“. Wählen Sie das Konto aus, das Sie mit AdWords verknüpfen möchten. Klicken Sie auf den Tab „Datenquellen“, dann auf den Tab „AdWords“ und anschließend auf „Konten verknüpfen“. Wählen Sie abschließend das Analytics-Profl aus, in dem die AdWords- Daten zur Verfügung stehen sollen.

2. Hauptmesswerte in Google Analytics

Nachdem die Konten verknüpft wurden, werden die Daten aus den AdWords-Kampagnen automatisch in den Bereich „Werbung“ von Google Analytics importiert. Sie können dann sehen, wie Nutzer, die auf die Anzeigen Ihres Kunden geklickt haben, sich auf der Kunden- Website verhalten. Basierend auf diesem Verhalten können Sie die Kampagnen weiter optimieren, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen.

Neue Besuche: Dies ist der Prozentsatz der neuen Besuche. Er gibt Aufschluss darüber, wie viele Zugrife auf die AdWords-Kampagnen zurückzuführen sind.

Seiten, Besuchsdauer und durchschnittliche Besuchsdauer: Aus diesen Messwerten geht hervor, wie interessant die Website für die Nutzer ist und wie umfassend sie mit der Website interagieren. Ist die Anzahl der Seiten pro Besuch klein und die Besuchszeit auf der Website kurz, kann dies darauf hinweisen, dass der Nutzer nicht die gewünschten Informationen gefunden hat oder dass er sich nicht mit der Navigation auf der Website auskennt. Andererseits kann auch schon nach dem Besuch einer einzelnen Seite eine Conversion erzielt werden. Die Einrichtung des Conversion-Trackings hilft Ihnen dabei, den Unterschied zu erkennen.

Absprungrate: Die Absprungrate ist der Prozentsatz der Besucher, die sich nach dem Zugrif auf die Website nur eine Seite ansehen. Bei AdWords-Kampagnen kann eine hohe Absprungrate bedeuten, dass Nutzer die Website Ihres Kunden sofort verlassen, ohne andere Seiten zu besuchen. Dies deutet darauf hin, dass die Zielseite nicht mit dem Inhalt der Anzeige übereinstimmt und daher für den Nutzer nicht relevant ist.

3. E-Commerce-Messwerte

Für Online-Shops werden von Google Analytics zusätzliche Daten bereitgestellt, die aus den E-Commerce-Zahlen oder aus Verkäufen stammen. Das Conversion-Tracking kann verknüpft werden, indem die Datenfreigabe mit anderen Produkten sichergestellt und die automatische Tag-Kennzeichnung in AdWords oder in einem Einkaufswagen aktiviert wird, da Nutzer diese Aktion möglicherweise nicht abschließen.

Auf den Tabs „E-Commerce“ und „Klicks“ können Sie die Kampagnenstatistiken aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Mithilfe der so gewonnenen Informationen können Sie die Kampagnen Ihres Kunden weiter optimieren, um den besten Return on Investment (ROI) zu erzielen.

Der ROI und die Gewinnspanne werden für Kampagnen, Anzeigengruppen und Keywords automatisch berechnet. Nutzen Sie diese Daten, um sicher zu gehen, dass die Kampagnen Ihres Kunden einen hohen ROI erzielen.

Hinweis: Zur Einrichtung des Conversion-Trackings benötigen Sie Zugrif auf den Quellcode der Website, zu der Sie das Code-Snippet für das Conversion-Tracking hinzufügen möchten. Entfernen Sie alle zuvor hinzugefügten Tracking-Code-Snippets, bevor Sie das neue hinzufügen.

4. Analyse der Besucherquellen

Das Diagramm „Besucherquellen“ stellt eine Aufschlüsselung der Website-Zugriffe basierend auf der jeweiligen Besucherquelle bereit. Tipp: Verwenden Sie Symbole und zeigen Sie Ihre Daten in verschiedenen Formaten an. Sowohl die Zugrifsdaten als auch die E-Commerce-Daten können nach der Quelle aufgeschlüsselt werden. Anhand dieser Berichte können Sie die proftableren Quellen identifzieren.

Google/CPC: Dies sind die Zugrife aus Google AdWords-Kampagnen.

Google/Organisch: Dies sind die Zugrife aus den organischen Suchergebnissen bei der Google-Suche.

Direkt/keine: Hierbei handelt es sich um Zugrife auf Ihre Website, die zustande gekommen sind, indem Nutzer Ihre Webadresse direkt in die Adressleiste eingegeben haben.

Indem Sie das AdWords-Konto  mit Google Analytics verknüpfen, können Sie die durch die Kampagnen generierten Zugriffe genau analysieren. Durch die Untersuchung des Nutzerverhaltens können Sie die Kampagnen optimitimieren und den Erfolg von AdWords steigern.

2017-05-24T16:36:05+00:00